Rasenpflege zur Saison

St. Leon-Rot bleibt locker


Rammingen bei Ulm, 22.02.2011

Der Golfclub St. Leon-Rot südlich von Heidelberg gilt als einer der besten
Deutschlands: Bereits dreimal kam Golf-Legende Tiger Woods zum Turnier. Ein
Grund dürfte die parkähnliche Grünanlage sein, die Greenkeeper Klaus-Peter
Sauer und sein Team permanent in Bestzustand halten.

Sie fügt sich in die natürliche Auenlandschaft ein und reizt mit kunstvoll
arrangiertem Grünflächen, sandigen Böden und viel Wasser. Drei Plätze mit
insgesamt 17 KM Kurslänge finden sich auf der erst 1997 aufgebauten Anlage.
Deren Pflege ist ein Ganzjahresjob, den 27 Greenkeeper, Gärtner und
Fachkräfte wahrnehmen. Um dieses Pensum bewältigen zu können, verwendet
Sauer Anbaugeräte von Wiedenmann an seinen Kompakttraktoren. „Sowohl das
Arbeitsergebnis als auch die Flächenleistung überzeugen“, bilanziert der
Fachmann. Der hohe Qualitätsanspruch des Clubs, die Weitläufigkeit der
Anlage und die üppige Flora erfordern produktive Maschinen: „Damit das
Greenkeeping wirtschaftlich bleibt“.


Tiefenlockerung wichtigste Maßnahme

Aus diesem Grund habe man in 2009 den neuen Terra Spike Gxi 8 HD geordert.
„Wir waren einer der Erstkunden“. Zu dieser Zeit hatte Sauer bereits mit dem
Vorläufermodel XP gute Erfahrungen gemacht. Mit beiden werden die
Rasenflächen bis in 250 mm Tiefe gelockert und gelüftet. Durch das
Aufbrechen von Verdichtungen können die Wurzeln weiter in den Boden
eindringen und Wasser wie Nährstoffe besser nutzen. Auch die Wasserführung
und der Lufthaushalt werden verbessert, der Rasenfilz minimiert und die
Scherfestigkeit erhöht. „Das ist eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen“,
meint Sauer. Eine vitale, kräftige Grasnarbe sei vor allem eine Frage der
Boden- und Wurzelbehandlung. Mit der Gxi 8 schafft er bis zu 5600 Loch pro
m2/h, wenn 110 mm Abstand bei 3,2 km/h Fahrgeschwindigkeit gewählt werden.
Die Arbeitsbereite der vergleichsweise leichten Maschine beträgt 1800 mm.



Anpassung an unterschiedliche Böden

Auch andere Rasenflächen wie in Fußballstadien lassen sich damit
wirtschaftlich bearbeiten. Sauer setzt das Gerät daher auch beim
Bundesligisten TSG Hoffenheim ein, den er mit betreut. Dass sich die
Einstellungsarbeiten an der Maschine werkzeuglos mit wenigen Handgriffen
erledigen lassen, kommt ihm entgegen: Mühselige und zeitraubende
Zinkenwechsel (Hohl- oder Vollspoons) gehören der der Vergangenheit an. Für
eine optimale Anpassung der Lockerungsintensität an die jeweiligen
Bodenverhältnisse sorgt der weite Verstellbereich des Lockerungswinkels von
90 bis 65 Grad. Auch nicht zu vernachlässigen: Durch die beiden integrierten
neuartigen Dämpfungssysteme werden Mensch, Maschine und Traktor von
Vibrationen weitgehend verschont. „Das freut unseren Mechaniker, der dank
der Zentralschmierpunkte ohnehin wenig Arbeit mit dem Gerät hat“, ergänzt
Sauer. Auch mit anderen Maschinen des Herstellers hat der Club gute
Erfahrungen gemacht. Die hohe Wirtschaftlichkeit sei ein verbindendes
Merkmal, so Sauer.

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„Ein Traktor mit geringer Bodenbelastung und die Terra Spike GXi 8 von
Wiedenmann erledigen das Tiefenlüften des Rasens, dessen Wert Golfprofis wie
Tiger Woods zu schätzen wissen (Foto: Wiedenmann)“



(4) Ansprechpartner Detailfragen:

Karl Wiedenmann
Wiedenmann GmbH
Rasenpflegemaschinen
D-89192 Rammingen
Tel 07345 - 9530
Fax 07345 - 953233
Internet www.wiedenmann.de



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